Einen Preis für einen Autoimport anzufragen geht schnell, aber die Antwort ist nur so gut wie die Frage. „Ein deutscher SUV, der nicht zu teuer ist“ reicht für ein Gespräch; „ein Audi Q5 von 2021 oder 2022, Plug-in-Hybrid, unter 60.000 km, geliefert nach Valencia, für rund 38.000 € zugelassen“ reicht für ein Angebot. Das sollten Sie klären, bevor Sie uns schreiben.
1. Das Auto, so konkret wie möglich
- Marke, Modell und, falls Sie es wissen, Version und Motor. Innerhalb eines Modells ändern sich mit der Version Preis und CO2-Emissionen – und damit die spanische Zulassungssteuer.
- Welche Baujahre und Kilometerstände Sie akzeptieren. Eine Spanne („2020 bis 2022, unter 80.000 km“) funktioniert besser als eine genaue Zahl.
- Getriebe, Kraftstoff und Antrieb, wenn Ihnen das wichtig ist.
- Was unverzichtbar ist und was Ihnen egal ist. Drei oder vier Punkte, über die Sie nicht verhandeln würden (Schiebedach, Sitzheizung, Anhängerkupplung, eine Farbe …), der Rest flexibel. Je mehr Bedingungen, desto weniger Autos stehen zur Auswahl.
2. Wenn Sie schon ein Inserat haben: den Link
Haben Sie ein Auto auf einem europäischen Portal gesehen, ist der Link das Nützlichste, was Sie uns schicken können. Damit lassen sich Verkäufer, Mehrwertsteuerregelung und Unterlagen prüfen und der Preis genau dieses Autos berechnen. Schwanken Sie zwischen zwei oder drei, schicken Sie alle: Manchmal ist das billigste Inserat nicht das billigste Auto, wenn es zugelassen ist.
3. Das Gesamtbudget, in Spanien auf der Straße
Denken Sie an den Betrag, den Sie insgesamt zahlen möchten – mit zugelassenem Auto vor Ihrer Tür –, nicht an den Preis im Inserat. Dazwischen liegen Transport, Zulassungssteuer, ITV (die spanische Hauptuntersuchung), die Gebühren der Verkehrsbehörde (DGT), Kennzeichen und die Abwicklung. Wenn Sie uns die Gesamtsumme nennen, können wir Ihnen sagen, welche Autos wirklich hineinpassen.
4. Wohin und bis wann
- Die Postleitzahl des Lieferorts. Der Transport hängt von der Strecke ab, deshalb ändert sich der Preis von Stadt zu Stadt.
- Bis wann Sie das Auto brauchen. Gibt es einen Termin (das Ende eines Leasingvertrags, eine Reise, das Auslaufen einer Finanzierung), sagen Sie es gleich zu Beginn.
5. Für wen das Auto ist
Es macht einen Unterschied, ob Sie als Privatperson kaufen oder als Unternehmen bzw. Selbstständiger. Ein Unternehmen mit innergemeinschaftlicher USt-IdNr. kann Autos mit ausweisbarer Mehrwertsteuer ohne die Mehrwertsteuer des Herkunftslands kaufen und sie in Spanien abführen – und das ändert, welche Inserate sich rechnen. Sagen Sie es uns bei der Anfrage, und wenn Sie unsicher sind, was das für Sie bedeutet, fragen Sie Ihren Steuerberater (gestoría).
Was das Angebot enthalten sollte, das Sie erhalten
- Das Auto eindeutig benannt: Modell, Version, Baujahr, Kilometerstand und, sobald es ausgewählt ist, die Fahrgestellnummer.
- Den aufgeschlüsselten Preis: Auto, Transport, Zulassungssteuer, ITV und Homologation, Gebühren und Kennzeichen sowie der Service dessen, der alles abwickelt.
- Ob es ein Festpreis oder ein geschätzter Preis ist und was ihn verändern könnte.
- Was passiert, wenn bei der Prüfung des Autos vor Ort ein Problem auftaucht.
- Ungefähre Fristen für Kauf, Transport und Zulassung.
Fehler, die den Import verteuern
- Den Preis im Inserat mit dem eines Autos in Spanien vergleichen, ohne die Zulassungssteuer dazuzurechnen.
- Diese Steuer mit dem CO2-Wert aus dem Inserat berechnen statt mit dem aus den Fahrzeugpapieren.
- Ein „fast neues“ Auto suchen, ohne zu wissen, dass es bei weniger als sechs Monaten oder 6.000 km steuerlich als Neuwagen gilt und die Mehrwertsteuer in Spanien anfällt.
- Eine Anzahlung leisten, um ein Auto zu reservieren, bevor man weiß, was es zugelassen kostet.
Haben Sie alles beisammen? Schreiben Sie uns über Kontakt oder fragen Sie den Preis direkt unter Importieren an. Wir antworten werktags innerhalb von 24 Stunden.


